bekomme ich manchmal gute Tips gemailt. Dieses Mal ein sehr Interessanten: eine open air Kunstaustellung auf Goveners Island.
http://figmentnyc.org/2009/
Diese Insel liegt direkt am unteren Zipfel von Manhattan und ist kostenlos per Fähre zu erreichen. In der Hoffnung, dass vielleicht noch einer der Dagebliebenen mit mir kommt, schreib ich früh ne Rundmail. Siehe da, kurze Zeit später haben sich 7 Leute angekündigt. Gegen halb zwei machen wir los und just da fängt es an zu regnen. Davon lassen wir uns aber nicht abschrecken und steigen in die U-Bahn. Nach der einstündigen Fahrt steigen wir nahe der Fähre aus und es ist wenigstens nur noch trübe ohne den Regen.
Die Überfahrt dauert keine 10 Minuten und auf der Insel empfängt man uns mit einem Trommelkonzert improvisiert von Besuchern. Man hatt einfach große schwarze Tonnen aufgestellt und Metallrohre daran festgebunden. So kann jeder trommeln wie er lustig ist.

Hier ein Projekt was die Hoffnungen, Wünsche und Ängste der Menschen der ganzen Welt online zugänglich machen will.
http://plateastweets.blogspot.com/
http://www.artistsandfleas.com/
Vom Hunger getrieben setzen wir uns in die zweit beste Pizzeria. Die erste war bis auf den letzten Platz besetzt und draußen im Regen standen die Leute hinter einem Absperrband in der Schlange um auf den nächsten Tisch zu warten. Was Amis alles für gutes Essen tun, ist wirklich unglaublich. Einigermaßen von der XXL Pizza gesätigt machen wir uns auf die Suche nach dem Flohmarkt. Fröstelnd und etwas demotiviert kommen wir in Williamsburg an und finden uns im Getümmel nicht zurecht. Hans geht auf einen Typen zu, der uns statt auf den Flohmarkt mit auf eine Kunstaustellung führt. Als wir dort sind trauen wir unseren Augen kaum. Die Kunstaustellung findet in einem Eisenwarenladen statt. Zwischen Nägeln, Dichtungsringen, Werkzeugen und Glühbirnen hängen Kunstwerke.
Gegen 3 mach ich mich mit Stefan auf den Weg in die Bleeker Street nach Greenwich Village in Mahattan um andere Teilnehmer zu treffen. Die wollen gerade in eine Tanz- und Karaokebar - da sag ich doch nicht nein. Im 24 Stunden Supermarkt hol ich mir meinen Zimtbagel und auf gehts ins Getümmel. Die Bar ist ziemlich voll und Karaoke gibts an dem Abend nicht, dafür wird umso mehr getanzt zu 80er, R&B und Partyhits. Bis um 4 gehts hier und dann wird man ziemlich unsanft hinausgeschmissen. Egal - Hauptsache ein wenig Spaß gehabt. Mal sehn was nächstes Wochenende ansteht, hoffentlich etwas Elektronisches.
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