Mittwoch, 1. Juli 2009

Ihr wollt es doch auch!

So weiter gehts.
Nach unserer Handtaschen- und Schuhsuche in Chinatown mach ich mich weiter auf den Weg zum Times Square. Dort habe ich am Freitag beim Bummeln nach...
dem Fotoshooting nette High Heels gesehen, die mir irgend wie nicht mehr aus dem Kopf gehen wollten. Auf dem Weg dorthin schau ich noch bei einem der unzähligen H&M's vorbei. Dort finde ich eine kleine schwarze Umhängetasche für 12$. Super denke ich und wandere damit zur Kasse. Was ich nicht weiß ist, dass dort noch die Tax, also eine Steuer, drauf gerechnet wird. Warum das in manchen Geschäften so ist und in anderen nicht, habe ich bis heute nicht verstanden, aber egal. 14$ sind auch ok. Im Schuhladen treffen wir uns wieder - die High Heels und ich und sie haben schon auf mich gewartet. 40$ und ihr seit mein.
Völlig geplättet und nass von einem plötzlichen Regenschauer fahre ich in der Dämmerung zurück nach Hause.
Dort leg ich mich erst mal ne Stunde hin. Das muss sein, schließlich ist heute Partynacht! Kaum bin ich wieder aufgestanden gehts auch schon wieder los. Schnell duschen, schminken, Sachen packen und auf dem Weg zum Fahrstuhl noch ein Toast reingedrückt. Mit anderen Teilnehmern habe ich mich verabredet um gemeinsam nach Brooklyn ins Studio B zu gehen. Soll ein ziemlich abgefahrener Schuppen sein. Heute ist dort eine Record Release Party von der hiesigen Trouble & Bass Crew. Vorher wollen wir noch ins Imperial, eine Rockbar in der 5 Shots 10$ (~7€) kosten. Dort gibt es die obligatorische Ausweiskontrolle und im Laden siehts schon ziemlich voll aus. Es ist sehr dunkel und laut, denn auf einer riesigen LCD Leinwand am Ende des Sitzbereichs läuft die Best Of Michael Jackson DVD ab mit sämtlichen Hits. Die Masse applaudiert bei jedem Lied, ein bisschen als würde man einen Helden feiern. Nach diversen Runden Shots mit Wodka, Tequila und Jägermeister machen wir uns per illegalem Taxi auf den Weg nach Brooklyn. Man erkennt sie kaum, aber wenn man an der Straße den Daumen hebt halten sie an. Unser Taxifahrer kann leider kaum Englisch und weiß auch nicht wo wir hinwollen. Wir einigen uns auf eine ungefähre Richtung und einen Festpreis. Siehe da, so weit ist es gar nicht. Nach dem wir aus dem Taxi gefallen sind und an eine Straßenecke gepinkelt haben sind es nur noch ein paar Blocks in dem Industriegebiet. Da sind wir. Der Club ist ziemlich groß und erinnert mich an die Sugar Factory in Amsterdam. Tolle Lichtanlage. Anfangs ist die Musik für mich sehr ungewohnt, es kommt sehr elektrolastiger Industrial, danach legt ein DJ ziemlich brachialen Maximalsound auf immer wieder durchsetzt mit anderen Industrialtracks. Die Stimmung ist trotz viel Platz auf der Tanzfläche super und ich mitten drin. Der hohe Satz an Stylern lässt mein Herz höher schlagen, hier gefällts mir. Bis 5 bin ich am Abspacken, dann will Daniel heim. Die anderen hatten sich schon zuvor verabschiedet. Nach einem längeren Fußweg durch das erwachende Williamsburg mit zwitschernden Vögeln und anderen Partyleichen kommen wir zur U-Bahn. Zum Glück sind wir zu zweit, Daniel fällt schon nach der ersten Station ins Wachkoma ;o).
Gegen 7 leg ich mich endlich ins Bett und schlafe den Schlaf der Gerechten, bis ich nach 5 Stunden von dem Kirchturmgebimmel geweckt werde - narf!

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