Montag, 29. Juni 2009

please smile again

Mehr oder minder fit machen wir uns auf den Weg zur Brooklyn Bridge. Die Sonne ist heute mit uns aufgestanden und anfangs ist es...
angenehm warm. Gemeinsam mit dem Fotografen und dessen Assistenten laufen wir den Holzsteg entlang, der mittig über der 4 spurigen Straße der Brücke verläuft.

Die Kulisse ist atemberaubend, wir kommen aus dem Fotos machen nicht mehr heraus.
Der Fotograf beginnt mit den Einzelaufnahmen. Jeder soll einmal vor der Skyline von Manhattan posieren, dabei entdeckt jemand eine Deutsche. Die junge Frau, die hier von hinten den Ton angibt, war mal bei einer Auswanderershow im Deutschen Fernsehen. Nun macht sie New Yorker fit indem sie sie über die Brooklyn Bridge jagt, und das bei der Sonne... Die Kondition hätt ich gerne!
Die Wartezeit vertreiben wir uns mit Sonnenbaden und Fotografieren, oder Helens Brille ;o)




Das wäre geschafft. Nun gehts weiter zur Uferpromenade für ein letztes Gruppenbild und anschließendem Pizza Essen. Die Schweißperlen stehen uns nicht nur auf der Stirn, die ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes machen sich bei mir bemerkbar. Die Kulisse auf Brooklyner Seite ist wunderschön. Die alten Hafen- und Lagergebäude sind restauriert, es gibt kleine Parks, lauschige Restaurants und Blumen an vielen Ecken.
Beim Warten auf die Pizza am Dog des Water Taxis kann ich ein paar unserer Jungs überreden meinen Plan, nur Füße vor einem Panorama zu fotografieren, in die Tat umzusetzen.
Also, Boris war da:
Stefan auch:
und Daniel

Als Kadie von CDS mit den Pizzaschachteln kommt greifen wir alle zu und das nicht zu knapp. Wenn man bedenkt das ein Slice (Stück/Ecke) doppelt so groß wie ein deutsches Stück Pizza ist, dann sind 3 Stück schon ne ganz schöne Menge für eine wie mich. Am Nebentisch wartet eine Gruppe zuckersüßer Mädels auf das Water Taxi. Es sind Girl Scouts, wie ich mir erklären lasse, also Pfadfinder und jede von ihnen trägt kleine Abzeichen auf der Weste. Stolz posieren sie für ein Foto.
Nachdem die Pizza verdrückt ist, nutzen wir noch die Gelegenheit am Wasser für ein Paar Fotos


Dann gehts mit Helen los von Brooklyn nach Chinatown. Handtaschen und Schuhe wachsen schließlich nicht auf Bäumen.
In Chinatown werden wir fast erschlagen von den Massen an Straßenhändlern. An den U-Bahn Stationen stehen sie in Reih und Glied an den schmalen Fußgängerwegen. Manche von ihnen mit Koffern, Bauchläden oder sogar nur Bildern von gefälschten Gucci Handtaschen. Mit den Fotografien kommen sie dann zu einem und fragen welche Marke man haben will, um die Ecke hätten sie ein Lager. An vielen Ecken richt es nach Fisch oder ganz ungewöhnlichen Sachen.


Helen kauft sich eine Kokusnuss zum Trinken für 2 Dollar und ich eine Packung Heidelbeeren für gerade Mal einen Dollar. Hier lässts sich billig und gut essen. In einer Konditorei endecken wir wenig später auch kleine Törtchen und Petit Fours mit neckischen Verzierungen für einen Dollar, was gerade mal 70 cent sind. Zu dumm dass ich immer noch völlig satt von der Pizza bin!


Der Blick in die Eingangszone von Little Italy was direkt an Chinatown grenzt. Zu Stoßzeiten werden die Straßen gesperrt weil so viele Leute unterwegs sind auf der Suche nach billigen Handtaschen oder exzellentem Essen.
Fündig werden wir nicht, aber was uns den Weg kreuzt prägt einmal mehr unser Bild von dieser Stadt - man kann alles kaufen was das herz begehrt und das sogar in vielfacher Ausführung, vom billigsten Krempel bis hin zum allerhochwertigsten Produkt.
Was dann noch passiert schreib ich bald, ich muss jetzt erstmal ins Bett, morgen wird ein Film gedreht - woooohhoooo!

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