Vorher war ich ganz in der Nähe und zwar in dem...
Kostümverleih, in dem ich mit Hans neulich schon war. Dieses mal hatte ich etwas mehr Zeit, habe aber gerade mal 3 Kleiderstangen geschafft mit Umziehen und Komplimente für mein eigenes Top entgegen nehmen ;o). Hab dann sogar eine nette Jeans gefunden. Eine alte Levis, die kurz über den Knie angeschnitten ist für läppische 5$ - super. Bald muss ich wieder hin für die restlichen Sachen und ganz besonders wegen der Schuhe ;o)
In der CDS Zentrale stehen wie immer Kekse und Zuckersaft bereit. Kurz nach 13.30 gehts los, Frau Rev. Dr. Cari Jackson ist klein, schwarz und trägt ewig lange Rastahaare, dazu allerlei Schmuck. Sie beginnt zu erzählen wie sich die Religionen seit Beginn der Besiedlung Amerikas entwickelt haben und wie sich das heute äußert. Auch hier kommt der Entertainmentfaktor nicht zu kurz, mal ganz abgesehen von ihrer wahnsinns Ausstrahlung. Im Laufe des Seminars erfahren wir dann auch das sie lesbisch ist und die Kirche, die sie vor gerade Mal 2 Wochen als Pastorin angestellt habe schon etwas nervös deswegen sei. Aber angesichts ihres eindrucksvollen Auftretens braucht sich da keiner Gedanken machen.
Nach dem Seminar gehe ich mit einigen anderen Teilnehmern ins Moma, das Museum of Modern Art. Immer Freitags hat man dort freien Eintritt und die Schlange vor dem Eingang ist nicht so lang wie man uns gesagt hatte. Also rein da. Das Museum ist sehr modern, extrem gut besucht und die Klimaanlage allgegenwärtig. Wir teilen uns in kleine Grüppchen auf und machen uns auf den Weg. Lange bleibe ich nicht dort. Zu klein und kurz angerissen sind die einzelnen Austellungen und die Klimaanlage bringt mich um den Verstand - eiskalt! Durch die Leute drängle ich mich nach Hause und hau mich nochmal aufs Ohr.
Am Abend ist nämlich ein gemeinsamer Clubbesuch geplant. Ich hatte schon einige Tage zuvor vorgeschlagen in die Webster Hall zu gehen. Alles was ich bis dahin wusste, dass es sich um einen sehr bekannten und gut besuchten Club handelt, auf mehreren Ebenen und DJ sollte kein geringerer als Steve Aoki sein. Noch kurz vorher haben wir uns alle einen Coupon ausgedruckt um für 1$ reinzukommen, anstelle für satte 25$. Da kanns auch schon losgehen zur U-Bahn.
Das Publikum in den Laden ist sehr gemischt, da es noch einen Alternative Floor und sogar einen Salsafloor gibt, aber irgend feiert dort alles im Einklang... naja, um ehrlich zu sein, ich hab den Mainfloor 3 Stunden nicht verlassen, aber trotzdem schöne Atmosphäre auf dem Weg zum Rauchen ;o). Kurz vor 3 kommt dann Helen auf mich zu und meint, dass der Großteil schon weg wär und sie jetzt auch geht - nun gut, Erica und ich wollen uns sowieso gerade um die Aftershowparty kümmern. Aber nix da, mehrere Leute fragen wir aber nur Schulterzucken und Kopfgeschütteln. Hier macht nun mal alles zwischen 4 und 5 dicht und sowas wie ne Afterhour gibts nur in kleinen privaten Kreisen. Na toll! Erica kanns auch nicht fassen, sie kommt frisch aus Miami und dort laufen die Dinge wohl ähnlich wie in Thüringen, wenns um Zeiten geht. Tja, müssen wir halt heim. Die anderen stehen noch an der U-Bahn und haben gewartet. Gemeinsam fahren wir heim und ich genehmige mir noch ein Ei Sandwich - oder so. Die machen da Rührei mit Käse zwischen 2 Toastscheiben und grillen das dann nochmal. Für 2$ das perfekte PostPartyFood.
Heute Abend geich nochmal - yeähr!
Hallo, mein Schnorps - hoffe du hast heut wieder so'n tollen abend?
AntwortenLöschenknutsch u
mom